Fast so viele Pilger wie Wallfahrten in der Bruderschaft Eschweiler
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Bericht aus der Eschweiler Zeitung
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Zum Geburtstag sollte es eine besondere Wallfahrt werden: Erstmalig
zog die Heimbacher Bruderschaft Eschweiler-Röhe, die in diesem Jahr ihr
150-jähriges Bestehen feiert, mit Musik in den Wallfahrtsort Heimbach
ein.
100 Fußpilger und 40 Buspilger machten sich mit Brudermeister Hartmut
Kirst auf den Weg, um in der Wallfahrtskirche in Heimbach den feierlichen
Pilgersegen zu empfangen.
Am vergangenen Samstag begann die Heimbacher Bruderschaft Eschweiler-Röhe
im Jahr ihres 150-jährigen Bestehens mit großer Beteiligung ihre Wallfahrt.
Jeder Teilnehmer konnte ein Erinnerungsbild und eine Gedenkplakette in
Empfang nehmen. Traditionell führte der Weg über Schevenhütte, Hürtgenwald,
Brandenberg und Schmidt nach Heimbach.
Rund hundert Fußpilger aus Röhe, Bergrath, Hehlrath und St. Jöris zogen
am Nachmittag, musikalisch begleitet vom Musikverein Vlatten, nach Heimbach
ein. Erwartet wurden sie von 40 Buspilgern sowie von zahlreichen Angehörigen
und Bekannten.
Mit brennenden Kerzen zogen die Pilger zum Gnadenbild in der Wallfahrtskirche,
wo rund 250 Gläubige den feierlichen Pilgersegen empfingen.
Die festliche Pilgermesse am Abend wurde dann vom Männergesangverein
St. Gregorius Röhe musikalisch gestaltet.
Eine besondere Überraschung gab es für alle die Pilger, die sonntags
den Rückweg antraten: Vor dem Einzug in die Pfarrkirche in Schevenhütte
erhielt jeder von ihnen eine weiße Rose, die zwei treue Bruderschaftsmitglieder
aus Bergrath der Pilgergemeinde stifteten.
Schon jetzt freuen sich die Mitglieder der Heimbacher Bruderschaft Eschweiler-Röhe
auf das Jubiläumsfest zum 150-jährigen Bestehen, das im September im Röher
Jugendheim gefeiert wird.
16.07.2002 15:47
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